Kategorie-Archiv: Studien

Werbetreibende ignorieren 89% der Smartphone-Nutzer!

Vor kurzem haben wir von infect eine Studie durchgeführt, die durchleuchtet wie viele werbe treibende Unternehmen in Österreich ihren Internet-Auftritt für das Smartphone optimiert haben. Das Ergebnis war ernüchternd, denn nur 11% der untersuchten Websites werden auf den kleinen Displays der Smartphones nutzertauglich dargestellt. Teilweise waren die Internetseiten für das Smartphone gar überhaupt nicht verwendbar.

infect werbeagentur Graz

3 Millionen surfen mobil!
Das kann gravierende Auswirkungen haben, verzichtet man doch auf einen sehr effizienten Werbekanal zu Millionen von Konsumenten, die das Smartphone regelmäßig als Einkaufshilfe nutzen (79 %). Rund 3 Millionen Österreicher surfen bereits mobil im Internet und 52% davon auch täglich. Das Smartphone ist damit zu einem nicht mehr wegzudenkenden Massenmedium mutiert. Es kann nur durch den raschen Siegeszug der smarten Geräte zu erklären sein, dass diese Tatsache bei vielen Unternehmen noch nicht angekommen ist.

Kann man dadurch Kunden verlieren?
40 % der Nutzer steigen nach einer schlechten Erfahrung mit einer mobilen Website auf das mobile Angebot des Konkurrenten um. Das sagt zumindest die Studie „What users want from mobile“ von Compuware. Jedoch sollte man sich darauf konzentrieren, wie viele zusätzliche Kunden man mit einer guten mobilen Website gewinnen und binden kann.

24% kaufen mobil!
Der Trend geht auch dahin, gleich mit dem Smartphone einzukaufen. Fast ein Viertel der Smartphone-Nutzer verwenden bereits diese praktische Einkaufsmöglichkeit. Gekoppelt mit der QR-Codes kann auch der lokale Handel vom Smartphone profitieren. Zumindest 81% der Handybesitzer würden gerne verstärkt QR-Codes nutzen.

Mobile Website ist ein Muss!
Es ist vorauszusehen, dass das Smartphone zum primären Kommunikationsmedium der Konsumenten wird. Schließlich haben 91% aller ÖsterreicherInnen ein Handy und 80% aller neu gekauften Handys sind Smartphones. An einer mobilen Version der Website werden werbe treibende Unternehmen also nicht mehr vorbei kommen. Auf den Nutzen des mobilen Angebots sollte man dennoch das Hauptaugenmerk richten und nur die Services mobil zur Verfügung stellen, die auch mobil verwendbar sind.

Links und Studien:
>> Go mobile mit infect <<
>> Google „Our mobile Planet“ <<
>> Google „The Mobile Movement: Understanding Smartphone Users“ <<

 

Bei der infect Studie „Mobile Websites österreichischer Werbetreibender“ wurden im Juli diesen Jahres 753 Websites untersucht und auf mobile Tauglichkeit getestet.

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Was kostet eine App?

Apps boomen und der Feldzug der praktischen Miniprogramme für das Smartphone und den Tablet-PC ist nicht mehr aufzuhalten. Vor allem im Marketing spielen Apps eine immer wichtigere Rolle. Dieser Boom erinnert mich sehr stark an die ersten Jahre des Internets. Nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ wollten damals alle eine Homepage, ohne deren Sinn zu hinterfragen. So kam es, dass das Gros der Unternehmen zwar im Internet vertreten war, jedoch die Websites nicht mehr als die Funktion einer Visitenkarte ausübten. Die logische Konsequenz daraus war, dass auch die Investitionen im Internet lange Zeit sehr gering ausfielen. Dieses Verhalten änderte sich erst viele Jahre später, als erkannt wurde wie gewinnbringend ein guter Internetauftritt sein kann.

Wählen Sie: App als Statussymbol oder App als gewinnbringendes Werbeinstrument?

Bei den Apps verhält es sich heute ähnlich. Immer mehr werbetreibende Unternehmen wollen, um den Trend nicht zu verschlafen, eine App. Der Nutzen dieser ist vielen jedoch dabei noch nicht ganz klar. Und wo klein klarer Nutzen erkennbar ist, da darf die App halt nicht viel kosten. Auf der anderen Seite ist die Entwicklung einer App mit einem viel höheren Aufwand verbunden, als dies bei einer Website der Fall wäre. Eine App unter Euro 5.000 ist daher meist nur eine App von der Stange, die hundertfach verkauft wird und wo lediglich Logo und Bilder untereinander ausgetauscht werden. Oder es handelt sich dabei, um nichts anderes als ein Browserfenster, in dem eine mobile Website geladen wird und daher nur online funktioniert.

Die iBusiness-Redakteure vom HighText-Verlag haben hierzu eine gute Studie erhoben, welche die durchschnittlichen Kosten für eine gute App zeigt. Die Studie wurde zwar in Deutschland durchgeführt, die Entwicklungskosten sind aber auch in Österreich ähnlich.


Quelle: http://www.ibusiness.de/aktuell/db/709614jg.html

Diese Tabelle bietet einen guten Überblick für all jede, die in Zukunft in eine gewinnbringende App investieren möchten. Der HighText-Verlag bietet dazu auch einen guten Honorar-Leitfaden.

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Apps überflügeln Web!

Konsumenten verbringen bereits mehr Zeit mit ihren Smartphone-Apps als sie im Internet surfen. Das zeigt eine jüngste Statistik vom App-Analysten Flurry aus den USA. Flurry hat dafür die eigenen Daten mit denen von comScore und Alexa verglichen. Smartphone-Nutzer verwenden Apps in Durchschnitt 81 Minuten am Tag, wogegen für das Internet nur mehr 74 Minuten aufgewendet wird.

 

 

Nicht weniger Interessant ist die Erkenntnis, für welche Funktionen die Apps genutzt werden. Ganze 47% nutzen ihr Smartphone als Spielekonsole. Die nächsten 34% sind mit ihren Freunden und Bekannten über Apps und Social Media vernetzt. Gefolgt von Apps als Nachrichten- und Infokanal (9%) sowie als Unterhaltungsmedium (7%).

Werbetreibende, die Apps noch nicht als perfekten Kommunikationskanal zu ihren Kunden genutzt haben, sollten dies nun nachholen. Denn der Konsument von heute will immer und überall konsumieren. Und das Smartphone oder iPhone bietet ihm nun die Möglichkeit dazu.

24. Juni 2011 : Studien : Keine Kommentare
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Social Media in Österreich = Facebook

Alle reden von Social Media und nur Facebook macht mit. Das ist zumindest in Österreich so der Fall. Denn neben dem größten Social-Network sehen alle anderen Social-Kanäle alt, oder besser, niedlich aus. Ein Grund mehr, den Hype um den Begriff „Social Media“ mit anderen Augen zu sehen. Über Facebook tauschen sich knapp 2,4 Mio Österreicher aus (digitalaffairs.at). Twitter hingegen ist mit 40.000 Nutzern in Österreich eine klare Minderheit. Im gesamten deutschsprachigem Raum sind es gar nur geringe 460.000 Nutzer (webevangelisten.de). Obwohl der Microblog zwar einen rasanten Wachstum verzeichnet ist es nicht wahrscheinlich, dass dieser den Stellenwert von Facebook erreicht. Die anderen Netzwerke wie VZ oder MySpace spielen in Österreich für das Marketing kaum mehr eine Rolle. Und Weblogs? Die Bloggerkultur, wie sie in den USA stattfindet, hat sich bei uns leider nie durchgesetzt. Weblogs sind zumindest für die Kommunikation in speziellen Fachbereichen ein gutes Tool. Die breite Masse werden Sie mit einem Blog aber nicht erreichen.

Der Vorteil dabei ist, dass wir uns in Österreich nur um wenige Medienkanäle kümmern müssen. Um einen direkten Dialog zum Kunden zu eröffnen und damit die Mundpropaganda zu entzünden reicht eine umfangreiche Aktion um Facebook schon aus. Betont auf „umfangreich“. Es hilft wenig nur eine Fanseite anzulegen. Man benötigt eine wirklich kreative Aktion, die involviert. Am Besten in Begleitung von einer Microsite, von E-Mail-Marketing, Direkt Marketing und auch klassischen Werbemedien. Dann wird Social Media mit all seinen Vorteilen zum erfolgreichen Marketinginstrument.

13. März 2011 : Studien,Word-of-Mouth : Ein Kommentar
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Lächerliche 0,11% klicken auf Bannerwerbung!

Für alle, die immer noch an Displaywerbung im Internet glauben: Lediglich 11 Menschen von 10.000 klicken auf Banner. So ernüchternd ist die aktuelle Studie von ComScore und Tomorrow Focus. Mich persönlich hat dieses Ergebnis nicht überrascht. Die „Bannerblindheit“ und das Ablehnen aufdringlicher Werbung sind eben nicht mehr weg zu argumentieren. Das Internet wird als Privatsphäre empfunden und hier will der User nicht mit störenden Bannern belästigt werden.

2009 sind in D die CTR um 15 Prozent gesunken liegen
durchschnittlich bei lediglich 0,11 Prozent.

Im August 2010 klickten 85 Prozent der deutschen Internetnutzer
überhaupt keine Werbung an.

Nur 3 Prozent aller Internet-User waren sogenannte „Heavy Clickers“,
die jedoch 62 Prozent aller Klicks erzeugten.

Heavy Clickers sind aus demografischer Sicht sehr verschieden und
ihr Verhaltensprofil weicht deutlich von dem der klassischen deutschen
Internet Community ab.

Warum jedoch die Vermarkter selbst diese Studien in Auftrag gaben und diese Zahlen dann auch noch breit bekannt machten ist ganz einfach zu erklären. Die Werbekunden sind nicht mehr gewillt in einem interaktiven Medium wie das Internet für Views zu bezahlen. Ausschlaggebend sind hier die Klicks. Und hier versuchen die Vermarkter im Gegenzug den Werbekunden klar zu machen, dass der „Imageeffekt“ auch bei Bannerwerbung passiert. Schließlich fließen auch in der klassischen Werbung rund zwei Drittel der Investitionen in Kampagnen, die Awareness, Kaufbereitschaft und Image-Gewinn zum Ziel haben, so die Argumentation der Vermarkter.

Dass man dies mit den üblichen ideenlosen Standard-Bannern kaum erreichen kann, wurde dabei nicht erwähnt. Grundsätzlich gilt auch für die Displaywerbung im Internet wie bei der klassischen Werbung: Falle auf und unterhalte! Denn gute Unterhaltung wird nicht als Belästigung empfunden und die Displaywerbung wird den gewünschten Image-Effekt erzielen. Jedoch ist hier immer noch die Problematik der Berechnung. Soll man nun für Sichtkontakte bezahlen oder nur für die tatsächlichen Klicks? Hierzu werden die Vermarkter noch vernünftige und nachvollziehbare Preismodelle ausarbeiten müssen.

Wenn man auf Basis dieser Studienergebnisse nun den Vergleich zu Social-Media-Marketing oder Word-of-Mouth zieht, zeigt sich wie wenig der einzelne Kontakt in der Displaywerbung wert ist. Ein Klick auf den Banner heißt nämlich noch lange nicht, dass sich der User auch mit der Marke oder dem Produkt beschäftigt (siehe oben „Heavy Clickers“). Im Social-Media oder Word-of-Mouth hingegen wird jeder Kontakt in das Thema involviert. Er/Sie beschäftigt sich Minuten mit der Marke und empfiehlt diese sehr oft auch weiter.

Natürlich soll das nicht heißen, dass man in Zukunft ganz auf Displaywerbung verzichten soll. Ganz im Gegenteil. Diese Studie macht eines deutlich: je kreativer der Banner, desto effektiver. Mehr Studien dazu finden Sie auch im Blog „Wirkung von Internetwerbung“.

Die Mehrinvestition in Ihre Kreativagentur zahlt sich aus ;-)

27. Februar 2011 : Studien : Keine Kommentare
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FOCUS Jahrbuch als kostenloses Hörbuch!

Jährlich bringt der FOCUS-Verlag “Beiträge zur Werbe- und Mediaplanung, Markt-, Kommunikations- und Mediaforschung” in Form eines Jahrbuchs heraus. Dieses Buch, herausgegeben vom Allensbacher Medien-Fachjournalist Wolfgang J. Koschnick, ist ein interessanter Überblick aus Marketing, Medien, Media- und Marktforschung – Kritisch-konstruktiv präsentiert.

Heuer steht das Jahrbuch unter dem Titel “Die Zukunft der Printmedien und die Zukunft der Printmedienforschung”

Hier gehts zur Seite mit dem Download als Hörbuch!

Das Buch gibt es für 29,90 Euro im FOCUS-Mall!

19. August 2009 : Studien : Keine Kommentare
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Die vertrauenswürdigste Werbeform der Österreicher?

In der aktuellen Pressemeldung von ACNielsen (24. Juli 2009 ) werden wieder einmal all jene bestätigt, die auf Mundpropaganda-Marketing setzen. Denn 91% aller Östereicher schenken der persönlichen Empfehlung das größte Vertrauen. Online-Bewertungen und redaktionelle Berichterstattungen (Anzeigen) in der Zeitung folgen dann mit einem relativ großen Abstand bei 69% bzw. 70%. Die Fernsehwerbung und die Werbeanzeige ist nur mehr für 52% aller Österreicher glaubwürdig.

Nachzulesen unter den Pressemeldungen von ACNielsen.

(Die Studie ist auch als PDF-Dokument bei ACNielsen im Download).

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Facebook: Wer ist drin?

Social Communities sind voll im Trend und Facebook ist dabei wohl das schnellst wachsende unter den Networks. Über 200.000.000 Nutzer hat das Netzwerk weltweit. Und mittlerweile sind schon über eine halbe Million Österreicher registriert und es werden ständig mehr. Für viele Menschen ist Facebook nicht mehr aus dem alltäglichen Leben wegzudenken. Karriere und unzählige Freizeitaktivitäten füllen unseren Tag voll aus. Da bleibt für Freunde kaum noch Zeit. Social Networks sind daher ideal um mit Freunden in Kontakt zu bleiben und den eigenen Freundeskreis zu pflegen. Diese Plattformen bieten auch die Möglichkeit Menschen wieder zu finden, die man längst verloren geglaubt hat. So hat auch meine Freundin ihren Jugendfreund in Facebook entdeckt, mit dem sie über 20 Jahre keinen Kontakt mehr hatte. Und in einem Presseartikel der Kleinen Zeitung war zu lesen, dass eine Mutter nach 27 Jahren ihren Sohn über das Netzwerk wiedergefunden hat.

Vorwiegend sind es die jungen Menschen bis 29 Jahre, die Facebook nutzen. Sie machen zwei Drittel der Nutzer aus. Interessant dabei ist aber, das fast ein Drittel der Facebook-Teilnehmer in der Altersgruppe von 30-49 Jahre sind. Die über 50-Jährigen sind erwartungsgemäß in der Minderheit.

facebook

Gefunden habe ich die Zahlen im Blog von Hugo E. Martin. Dorthin ein Dankeschön. Mein eigenes Facebook-Profil werde ich in 2 Tagen bekanntgeben, wenn die “Sprechenden Urls” aktiv sind.

11. Juni 2009 : Studien : Keine Kommentare
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