Eine coole Aktion für die Bewerbung der FIS Alpinen Ski WM Schladming 2013 wurde für den Steiermark Tourismus entwickelt und ist seit Mitte Februar online: Das größte Fanläuten der Welt! Kuhglocken sind seit jeher das Faninstrument bei den Alpinen Skirennen. Und diese Stimmung soll nun auch bereits zwei Jahre vor dem Top-Event in Schladming im Internet eingefangen werden.

Bis ins Jahr 2013 können Ski-Fans aus aller Welt ein Video auf die Seite hoch laden und dabei mit irgendetwas zur SkiWM läuten. Die Atmosphäre die dabei entsteht ist gewaltig. Überzeugen Sie sich selbst auf fan.steiermark.com.
Übrigens: Bis Ende März wird unter den nächsten 100 Teilnehmern eine weltweit einzigartige Steiermark Herzglocke verlost!
Spätestens seit der Affäre um die teilweise abgeschriebene Doktorarbeit des deutschen Ministers Guttenberg ist das “Kopieren” von geistigen Eigentum wieder in aller Munde. Auch in Österreich wurde vor wenigen Tagen von der “Initiative Transparente Wissenschaft” ein Plagiats-Wiki gegründet, dass die Öffentlichkeit gegen die Kopiergewohnheiten so mancher Personen und Länder aufruft.
In der Werbung ist das Kopieren jedenfalls verpönt und wird, laut Meinung von Werbeprofis, nur von einfallslosen Agenturen gehandhabt. Doch wann handelt es sich wirklich um eine Kopie einer Werbeidee? Vielleicht ist so mancher Werbezwilling doch nur purer Zufall. Das kann ja passieren. Vor allem wenn eine Werbeidee sozusagen “auf der Hand liegt”.
Ist das gewollte Kopieren einer Werbeidee also wirklich so ein Fauxpas?
“Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man Vermögen.“, sagte bereits Henry Ford und wenn man die Fernsehsender beobachtet ist das Kopieren von Sendeformaten nicht nur Praxis, sondern Geschäft. Joe la Pompe ist ein französisches Archiv, dass Werbezwillinge sammelt. Hier kann man sehr gut beobachten, dass Kopien oft besser sind als die Originale. Letztendlich geht es in der Werbung doch primär nur um eines: zu verkaufen! Und es spricht einiges dafür, funktionierende Ideen dafür für sich zu nutzen.
Kopieren, ob gewollt oder ungewollt, hat jedoch einige gravierende Nachteile. Im folgendem Beispiel aus Graz sind diese deutlich erkennbar (die Ähnlichkeit kann aber durchaus ein Zufall sein):


Ein Beispiel von zwei Kampagnen, die aktuell laufen und die zum Verwechseln ähnlich sind.
Man erhöht mit einer Kopie sehr schnell die Verwechslungsgefahr zum Erfinder und die Marke verliert sehr leicht an Eigenständigkeit und Anziehung. Grundsätzlich gilt daher (das ist meine Meinung):
Abschauen und davon lernen ist gut. Mach es jedoch immer besser!
Alle reden von Social Media und nur Facebook macht mit. Das ist zumindest in Österreich so der Fall. Denn neben dem größten Social-Network sehen alle anderen Social-Kanäle alt, oder besser, niedlich aus. Ein Grund mehr, den Hype um den Begriff „Social Media“ mit anderen Augen zu sehen. Über Facebook tauschen sich knapp 2,4 Mio Österreicher aus (digitalaffairs.at). Twitter hingegen ist mit 40.000 Nutzern in Österreich eine klare Minderheit. Im gesamten deutschsprachigem Raum sind es gar nur geringe 460.000 Nutzer (webevangelisten.de). Obwohl der Microblog zwar einen rasanten Wachstum verzeichnet ist es nicht wahrscheinlich, dass dieser den Stellenwert von Facebook erreicht. Die anderen Netzwerke wie VZ oder MySpace spielen in Österreich für das Marketing kaum mehr eine Rolle. Und Weblogs? Die Bloggerkultur, wie sie in den USA stattfindet, hat sich bei uns leider nie durchgesetzt. Weblogs sind zumindest für die Kommunikation in speziellen Fachbereichen ein gutes Tool. Die breite Masse werden Sie mit einem Blog aber nicht erreichen.
Der Vorteil dabei ist, dass wir uns in Österreich nur um wenige Medienkanäle kümmern müssen. Um einen direkten Dialog zum Kunden zu eröffnen und damit die Mundpropaganda zu entzünden reicht eine umfangreiche Aktion um Facebook schon aus. Betont auf „umfangreich“. Es hilft wenig nur eine Fanseite anzulegen. Man benötigt eine wirklich kreative Aktion, die involviert. Am Besten in Begleitung von einer Microsite, von E-Mail-Marketing, Direkt Marketing und auch klassischen Werbemedien. Dann wird Social Media mit all seinen Vorteilen zum erfolgreichen Marketinginstrument.
Das Leid vieler Internet-User und Website-Programmierer hat bald ein Ende. Microsoft hat nun einen Countdown gestartet, um den veralteten Internet-Browser IE6 endlich den Garaus zu machen. Das erspart den Web-Entwicklern nicht nur eine Menge Zeit und Nerven, dem Usern selbst sollen damit riskante Sicherheitslücken zu seinem PC geschlossen werden.
Auf der Website http://ie6countdown.com zeigt Microsoft die aktuelle Nutzung des Browsers, die sich in Österreich immer noch um die 3% bewegt. Es wird auch eingeladen, Freunde und Bekannte von der Umstellung auf einen modernen und sicheren Browser zu überzeugen. Web-Entwickler finden hier einen Sourcecode für einen Banner, der erscheint, wenn ein User mit einem IE6 die Seite besucht. Alles in allem eine gute Kampagne, die für mehr Sicherheit und Funktionalität im modernen Internet sorgt.